FDP Mainz-Hechtsheim
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Jung und Driessen für vierspurigen Ausbau der Rheinhessenstraße


24. April 2019

(v.l.n.r.) Jan-H. Driessen (Ortsvorsteher-Kandidat Hechtsheim), Dieter Jung (Ortsvorsteher-Kandidat Ebersheim) und Hans Lemke (FDP-Ortsvorsitzender Ebersheim) besichtigen die mögliche Endhaltestelle der Straßenbahn in Höhe des Fasanenhofes in Ebersheim.

Die Ortsvorsteher-Kandidaten der FDP von Ebersheim und Hechtsheim, Dieter Jung und Jan-H. Driessen, sprechen sich für einen raschen vierspurigen Ausbau der Rheinhessenstraße aus. Darüber hinaus wollen sie eine Verlängerung der Straßenbahn-Strecke von Hechtsheim nach Ebersheim erreichen, um in Zukunft mehr Pendler für den Öffentlichen Personennahverkehr zu begeistern.

Wie Jung und Driessen bei der Vorstellung des „Verkehrskonzeptes der Zukunft“ in Ebersheim mitteilten, wollen sie in einem Gesamtkonzept auch eine Umgehungsstraße für Ebersheim erreichen. Die schon seit 1996 im Flächennutzungsplan vorgesehene Nordumgehung müsse inzwischen an die baulichen Gegebenheiten angepasst werden. In einem ersten Bauabschnitt ab dem Kesseltal sollte sie das Ebersheimer Gewerbegebiet, den Park-and-Ride-Parkplatz auf dem neuen Regenrückhaltebecken und das geplante Baugebiet E31 zwischen der heutigen Ortsbebauung und dem Sportplatz erschließen. In einem zweiten Abschnitt sollte die Umgehungsstraße am Ortsrand zur Nieder-Olmer-Straße und weiter zur Zornheimer Straße geführt werden. Dann könnte die L 413 auf die neue Umgehung verlegt werden und so der Ebersheimer Ortskern vom starken Verkehr aus Nieder-Olm und Zornheim entlastet werden. Erst so würde überhaupt eine Neugestaltung des Ebersheimer Ortsmittelpunktes möglich. Der vierspurige Ausbau des rund vier Kilometer langen Teilstücks der Rheinhessenstraße vom Abzweig Ebersheim an der Töngesstraße bis zur Kreuzung der Ludwig-Erhard-Alle/ Ecke Rheinhessenstraße am Abzweig nach Hechtsheim würde nicht nur morgens und abends die langen Staus vermeiden, sondern auch einen bevorstehenden Verkehrskollaps verhindern. Dieser droht in etwa zwei Jahren, wenn die B 9 bei Oppenheim für lange Zeit gesperrt wird, um eine neue Straßenführung der B 9 zwischen Nierstein und Oppenheim zu bauen.

„Schon jetzt müssen die Voraussetzungen für eine Verlängerung der Straßenbahn von Hechtsheim nach Ebersheim geschaffen werden“, fordern Jung und Driessen außerdem. „Auch wenn die für die Wirtschaftlichkeit erforderlichen Kennzahlen derzeit noch nicht erreicht werden, sollten jetzt schon alle Vorbereitungen getroffen werden, um die Straßenbahn so bald wie möglich nach Ebersheim zu bringen“, fordern die beiden Ortsvorsteher-Kandidaten der FDP eindringlich. Sie sind überzeugt, dass es auf Dauer ohne einen deutlich stärkeren Öffentlichen Personennahverkehr,
gerade auch vom Umland in die Innenstadt, nicht geht. Die Strecke sollte von Hechtsheim über das Messegelände ins Kesseltal führen. Dort ist der geplante Park-and-Ride-Platz auf dem neuen Regenrückhaltebecken fertigzustellen. Die Straßenbahn sollte aber auch noch weiter bis nach Ebersheim geführt werden. Die Endhaltestelle mit Umkehrschleife sollte an der Straße Zum Schollberg eingerichtet werden. Dann könnten auch die Pendler aus Nieder-Olm und dem weiteren Umland auf die Schiene umsteigen. Dazu sollten frühzeitig Gespräche mit der Landrätin des Kreises Mainz-Bingen, Dorothea Schäfer, aufgenommen werden.

Jung und Driessen regen darüber hinaus für die Zeit nach den Wahlen einen gemeinsamen Entschließungsantrag der Ortsbeiräte Ebersheim und Hechtsheim an. „Nur gemeinsam und über Parteigrenzen hinweg können wir etwas Großes erreichen“, sind Jung und Driessen überzeugt.

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